{"id":10937,"date":"2021-01-07T00:21:00","date_gmt":"2021-01-06T23:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/test.etnaway.com\/?p=10937"},"modified":"2023-01-15T22:47:15","modified_gmt":"2023-01-15T21:47:15","slug":"rundtour-am-aetna-von-serracozzo-zu-den-sartorius-kratern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test.etnaway.com\/de\/rundtour-am-aetna-von-serracozzo-zu-den-sartorius-kratern\/","title":{"rendered":"Rundtour auf der Nordseite: von Serracozzo zu den Sartorius-Kratern"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.17.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]Wir besuchen ein St\u00fcck vom Paradies an der Nordost-Seite des \u00c4tnas. Neben Kratern, Lavastr\u00f6men und Grotten, sehen wir unz\u00e4hlige fantastische Formationen, die unser geliebter \u00c4tna geschaffen hat (wenn Du die Tour selbst erleben willst, buch unsere <a href=\"https:\/\/test.etnaway.com\/de\/aetna-touren\/aetna-nord-tour\/\" title=\"\u00c4tna Nord Tour\">\u00c4tna Nord Tour<\/a>).<\/p>\n<p>Auf 1740 m H\u00f6he beim\u00a0<strong>Rifugio Citelli<\/strong>, dem St\u00fctzpunkt Nr. 15 des\u00a0<strong>Parco dell\u2019Etna<\/strong>, dringen wir in ein W\u00e4ldchen von Buchen, Pinien und \u00c4tna-Birken ein. Anf\u00e4nglich ist unsere Tour gekennzeichnet durch ein st\u00e4ndiges Auf und Ab. Wir wandern durch Rinnen von Lavastein, die von Schmelzwasser glattgeschliffen wurden, aber auch durch mehr oder weniger dichte Vegetation.<\/p>\n<h2>Lavatunnel des \u00c4tna: Grotta di Serracozzo<\/h2>\n<p>Nach ca. 1,5 km erreichen wir die\u00a0<strong>Grotta di Serracozzo<\/strong>, die sich aus einer der \u00d6ffnungen des Ausbruchs von 1972 gebildet hat. Wir erforschen was sich unter der harten vulkanischen Oberfl\u00e4che verbirgt: Die Grotte besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Teilen. Nach einem niedrigen und schmalen Eingang finden wir uns zwischen hohen W\u00e4nden wieder, die Oberfl\u00e4che glatt, fast wie Glas, glattgeschliffen von der gl\u00fchend hei\u00dfen Lava\u2026\u00a0 ein \u00fcberraschender und eindrucksvoller Anblick.<\/p>\n<p>Wenn wir weiter in die Grotte hineingehen, wird sie zu einem Tunnel aus Lava. Die Decke wird immer niedriger bis wir nicht mehr aufrecht stehen k\u00f6nnen. Das Aussehen hat sich total gewandelt: der Boden besteht nun aus Schlacke, an der Decke prangen Tropfen aus erkalteter Lava, die sogenannten\u00a0<strong>Hundez\u00e4hne<\/strong>\u00a0(denti di cane).<\/p>\n<p>Die Grotta di Serracozzo ist ein fantastisches Beispiel der ca. 190 Lavatunnel, die den \u00c4tna \u00fcbers\u00e4hen. Diese H\u00f6hlen entstehen w\u00e4hrend eines Ausbruchs durch den Durchfluss der gl\u00fchenden (zwischen 700 und 1100 Grad hei\u00dfen) und noch fl\u00fcssigen Lava. W\u00e4hrend die Lava flie\u00dft, k\u00fchlt sie an der Oberfl\u00e4che ab und wird fest, wodurch eine Schale oder Kruste entsteht. Im Inneren beh\u00e4lt die Lava aufgrund dieser Kruste ihre Temperatur bei und flie\u00dft, manchmal kilometerlang, hei\u00df und fl\u00fcssig weiter. Sobald der Ausbruch vorbei ist und keine neue Lava nachkommt, leert sich der Tunnel. Eine neue Grotte ist entstanden.<\/p>\n<h2>Valle del Bove<\/h2>\n<p>Zur\u00fcck an der Oberfl\u00e4che nehmen wir den Weg wieder auf, den wir zuvor hinaufgestiegen sind, und erreichen nach ca. einem halben Kilometer Aufstieg den Rand des\u00a0<strong>Valle del Bove<\/strong>\u00a0(Ochsen-Tal).<\/p>\n<p>Vor unseren Augen \u00f6ffnet sich ein atemberaubendes Panorama: das gesamte Tal liegt vor uns, 35 km<sup>2<\/sup>, eingekerbt in die Ostseite des Vulkans, \u00fcberlagert von den Lavastr\u00f6men der letzten 47 Jahre.<\/p>\n<p>Wir bewundern einen Hang voller Lavastr\u00f6me, die wie unbewegliche Steinzungen bezeugen, wie die Aktivit\u00e4t des Vulkans in nur einem halben Jahrhundert diese gro\u00dfe, ehemals gr\u00fcne Oberfl\u00e4che bedeckt hat.<\/p>\n<p>Am 5. April 1971 sind die ersten Spalten entstanden, aus denen sich die eruptive Aktivit\u00e4t entwickelt hat, die den S\u00fcdost Krater erzeugt hat. Einer nach dem anderen sind die Lavastr\u00f6me in das Valle del Bove geflossen und haben die reiche Vegetation, die das Tal bedeckte, verschluckt.<\/p>\n<p>Wenn man die Aussicht genau betrachtet, kann man noch die vorherige Struktur des \u00c4tna erkennen, die vor ca. 8.000 Jahren eingest\u00fcrzt ist und so dem Tal seine Form gegeben hat.<\/p>\n<p>An diesem Ort k\u00f6nnen wird Dykes aus Magma bewundern, eine interessante vulkanische Formation, die man insbesondere an diesem Ort vorfindet, wie auch an einigen erloschenen Kratern. Eine weitere Besonderheit dieses Tals, die den Blick des Betrachters auf sich zieht, ist sicherlich die sogenannte\u00a0<strong>pietra cicirara\u00a0(Kichererbsen-Stein)<\/strong>: ein Stein aus Lava, in dem unz\u00e4hlige Kristalle aus Feldspat eingeschlossen sind, viel gr\u00f6\u00dfer als die, die heutzutage gebildet werden.<\/p>\n<p>Unsere Tour geht weiter in Richtung\u00a0<strong>Pizzi Deneri<\/strong>.\u00a0Wir folgen noch einige Hundert Meter dem Rand des Valle del Bove bis wir die\u00a0<a href=\"https:\/\/test.etnaway.com\/de\/der-ausbruch-von-1928\/\" title=\"Der Ausbruch von 1928\"><strong>Krater von 1928<\/strong><\/a>\u00a0erreichen.<\/p>\n<h2>Einer der gr\u00f6\u00dften seitlichen Krater des \u00c4tna: Monte Frumento delle Concazze<\/h2>\n<p>Wir verlassen den Grat, \u00fcberqueren den Lavastrom von 1928 und lenken unsere Schritte Richtung\u00a0<strong>Monte Frumento delle Concazze<\/strong>, mit 2.150 m einer der h\u00f6chsten seitlichen Krater der \u00c4tna, der vor ca. 3.500 Jahren gebildet wurde.<\/p>\n<p>Im Unterschied zu dem, was wir bisher gesehen haben, hat das Lavagestein des Kegels, der sich vor uns erhebt, eine r\u00f6tliche Farbgebung, verursacht durch die Oxidation des Eisens, das in der Lava enthalten ist.<\/p>\n<p>Von diesem Aussichtspunkt hat man einen wundersch\u00f6nen Blick auf alle\u00a0<strong>Sartorius-Krater<\/strong>, 7 Krater aneinandergereiht wie eine Knopfleiste. Wir genie\u00dfen das Panorama, unser Blick schweift \u00fcber die Nordost-Seite des \u00c4tna bis zum Meer und sogar bis nach Kalabrien.<\/p>\n<p>Wir spazieren zur\u00a0<strong>Sartorius-Knopfleiste<\/strong>\u00a0und gehen an deren Kratern entlang bis wir nach S\u00fcden abbiegen um zum Wald der \u00c4tna-Birken zu gelangen (eine Birkenart, die nur auf dem \u00c4tna w\u00e4chst) und zum Lavastrom von 1928. Danach kehren wir zum Rifugio Citelli zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>M\u00fcde aber gl\u00fccklich \u00fcber die eindrucksvollen Aussichten und die wundersch\u00f6nen vulkanischen Formationen beenden wir unsere\u00a0<a href=\"\u00c4tna%20Nord Tour\" title=\"\u00c4tna Nord Tour\">Tour<\/a>.<\/p>\n<p>Bis zum n\u00e4chsten Abenteuer ????[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir besuchen ein St\u00fcck vom Paradies an der Nordost-Seite des \u00c4tnas. 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