{"id":10968,"date":"2021-01-28T17:11:00","date_gmt":"2021-01-28T16:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/test.etnaway.com\/?p=10968"},"modified":"2022-04-18T13:57:04","modified_gmt":"2022-04-18T11:57:04","slug":"aetna-ost-von-riposto-bis-zum-tal-valle-del-bove","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/test.etnaway.com\/de\/aetna-ost-von-riposto-bis-zum-tal-valle-del-bove\/","title":{"rendered":"\u00c4tna Ost: von Riposto bis zum Tal Valle del Bove"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.17.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]Die Ostseite des \u00c4tna ist an Landschaften und Klimazonen am reichsten und seit der S\u00fcd\u00f6stliche Krater (einer der 4 Gipfelkrater des \u00c4tna) 1971 seine Aktivit\u00e4t begonnen hat, ist es auch die Seite, die sich am meisten ver\u00e4ndert.<\/p>\n<h2>Riposto:\u00a0der Beginn der \u00c4tna Ost Route<\/h2>\n<p>Wir fahren vom Meer los, von\u00a0<strong>Riposto<\/strong>, ein St\u00e4dtchen, das seinen Namen der Aufbewahrung von F\u00e4ssern verdankt. In den letzten Jahrhunderten wurden die F\u00e4sser mit \u00c4tnawein in den Lagern hinter dem Hafen aufbewahrt (&#8222;riposte&#8220;), bevor sie auf die Schiffe verladen wurden.<\/p>\n<p>Der Hafen wird heute auch Hafen des \u00c4tna genannt, da er am Fu\u00dfe des Vulkans liegt.<\/p>\n<p>In der Mitte der vegetationsreichen \u00c4tnak\u00fcste befindet sich die <em>Riviera dei limoni<\/em>, bekannt f\u00fcr ihre ausgezeichnete Produktion von Zitronen, die im vergangenen Jahrhundert den Lebensunterhalt der ganzen Region darstellte.<\/p>\n<h2>Die \u00c4tna-D\u00f6rfer<\/h2>\n<p>Ein kleines St\u00fcck h\u00f6her liegt\u00a0<strong>Giarre<\/strong>, das seinen Namen der Herstellung der Terrakotta-Kr\u00fcge \u201cgiare\u201d in den letzten Jahrhunderten verdankt.<\/p>\n<p>Wir verlassen die\u00a0<em>Riviera dei limoni<\/em>, die K\u00fcste am Fu\u00dfe des \u00c4tna, und n\u00e4hern uns <strong>Santa Venerina<\/strong>, eine kleine Ortschaft, die ber\u00fchmt ist f\u00fcr die Produktion von typisch\u00a0sizilianischen Lik\u00f6rsorten, wie Limoncello und Mandarinetto, aber auch f\u00fcr das &#8222;Fuoco dell\u2019Etna&#8220; (Feuer des \u00c4tna), ein typischer starker \u00c4tnalik\u00f6r.<\/p>\n<p>Das Dorf ist leider auch auf traurige Weise bekannt geworden: ein Erdbeben hat am 29. Oktober 2002 (w\u00e4hrend der sogenannten perfekten Eruption, die am 27. Oktober 2002 begonnen hat) das Dorf stark besch\u00e4digt und wird deswegen auch &#8222;<strong>Santa Venerina Erdbeben<\/strong>&#8220; genannt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir uns der Gegend um\u00a0<strong>Zafferana Etnea<\/strong>\u00a0n\u00e4hern, treffen wir auf immer mehr Plantagen mit typischen Trauben des \u00c4tna:\u00a0<em>Nerello Mascalese, Nerello Cappuccio, Carricante, Catarratto und Minnella.<\/em><\/p>\n<h2>\u00c4tna Ost auf 700m: Wald von Milo<\/h2>\n<p>Noch bevor wir 700 m H\u00f6he erreichen, treffen wir schon auf eine besondere Gegend, den einzigen Wald, der in dem Naturschutzgebiet des \u00c4tnaparks auf dieser H\u00f6he w\u00e4chst, der\u00a0<strong>Wald von Milo<\/strong>, \u00fcppig und gr\u00fcn, dank seiner Lage in der Mitte der Seite des \u00c4tna Ost, die durch die vom Meer aufsteigenden Luftstr\u00f6mungen besonders reich an Regen ist.<\/p>\n<p>Wir fahren durch die entz\u00fcckende Ortschaft\u00a0<strong>Milo<\/strong>, der am h\u00f6chsten gelegene Ort auf dieser Seite, mit seiner Kirche im Zentrum, auf 720 m.<\/p>\n<p>Dann durchqueren wir auch den Ortsteil <strong>Fornazzo<\/strong>\u00a0auf 824 m H\u00f6he, das Tor zum Naturschutzgebiet\u00a0<strong>Parco dell\u2019Etna<\/strong>. Es geht weiter nach Westen auf der einzigen Zufahrtstra\u00dfe der gesamten nord-\u00f6stlichen Seite des \u00c4tna, eine Stra\u00dfe mit einem besonders pittoresken Namen,\u00a0<strong>Mareneve<\/strong>\u00a0(Meer aus Schnee), die zu den Skianlagen von\u00a0<strong>Piano Provenzana<\/strong>\u00a0f\u00fchrt. Die Stra\u00dfe klettert die H\u00e4nge des Vulkans hinauf und wir fahren neben alten Eselpfaden und antiken Kohlenwegen ca. 5 Km lang bis zu den Case Pietracannone auf 1.150 m H\u00f6he, wo wir uns auf die off-road Strecke begeben, Richtung\u00a0<strong>Valle del Bove.<\/strong><\/p>\n<h2>Monte Fontane<\/h2>\n<p>Wir gehen an der Bergh\u00fctte Pietra Cannone vorbei und tauchen in den Kastanienwald ein, einen alten Eselpfad entlang. Wir treffen auf Kirsch- und\u00a0<em>Pumacola<\/em> \u00c4pfelb\u00e4ume, bis wir den Lavastrom von 1979 erreichen, an dem wir bergauf entlang gehen und dann das <strong>Valle del Bove<\/strong>\u00a0sehen.<\/p>\n<p>Auf einem noch kleineren Pfad begeben wir uns in Richtung\u00a0<strong>Monte Fontane<\/strong>\u00a0in die dichte Vegetation.<\/p>\n<h2>Valle del Bove<\/h2>\n<p>Oben angekommen treffen wir auf einen der monumentalen B\u00e4ume des \u00c4tna, der Cerro di Monte Fontane, das \u00e4lteste Exemplar der Eiche\u00a0<em>Quercus cerris<\/em>\u00a0auf dem \u00c4tna Ost, gesch\u00e4tzt auf 400 Jahre.<\/p>\n<p>Dann pl\u00f6tzlich verlassen wir die Vegetation auf der S\u00fcdseite des Gipfels des\u00a0<strong>Monte Fontane<\/strong> und befinden uns vor einer riesigen Fl\u00e4che, wie eine halbkreisf\u00f6rmige Mulde, die an einen Kessel erinnert. Wir stehen dem <strong>Valle del Bove<\/strong>\u00a0gegen\u00fcber. Wie von einer Trib\u00fcne aus, haben wir die M\u00f6glichkeit ein riesiges Wunder der Natur zu sehen, ein Tal, das mit seinen 35 Km\u00b2 die ganze \u00f6stliche Seite des Vulkans eingekerbt hat.<\/p>\n<p>Wir bewundern einen Hang voll mit Lavastr\u00f6men, die wie unbewegliche Steinzungen bezeugen, wie die Aktivit\u00e4t des Vulkans in nur einem halben Jahrhundert diese gro\u00dfe Oberfl\u00e4che bedeckt hat.<\/p>\n<p>Am 5. April 1971 sind die ersten Spalten entstanden, aus denen sich die eruptive Aktivit\u00e4t entwickelt hat, die den S\u00fcd\u00f6stlichen Krater erzeugt hat. Einer nach dem anderen sind die Lavastr\u00f6me in das Valle del Bove geflossen und haben die reiche Vegetation, die das Tal zuvor erf\u00fcllte, verschluckt. Wenn man die Aussicht genau betrachtet, kann man noch die vorherige Struktur des \u00c4tna erkennen, die vor ca. 8.000 Jahren eingest\u00fcrzt ist und so dem Tal seine Form gegeben hat.[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ostseite des \u00c4tna ist an Landschaften und Klimazonen am reichsten und seit der S\u00fcd\u00f6stliche Krater (einer der 4 Gipfelkrater des \u00c4tna) 1971 seine Aktivit\u00e4t begonnen hat, ist es auch die Seite, die sich am meisten ver\u00e4ndert. 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